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Vorstellung PlÀtzchen-
probe2011 Geselligkeit
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PlÀtzchenprobe

jedes Jahr an der letzten Probe vor Weihnachten gibt es eine PlĂ€tzchenprobe so auch dieses Jahr 2011. Diesmal hatte sich unsere Marion eine ganz besonderes “Gutzerl” einfallen lassen.

Sie hatte ein Gedicht von unserm Chor und seinem doch turbolenten Jahr  gemacht.

Hier noch mal unsern Dank und unsere Begeisterung fĂŒr Marion!

 

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“unnĂ€ Gospelchor im JoaÂŽh 2011)

von Marion Nemmert

Dicke TrÀnen, lautes Stöhnen
- Gospelchor zum Abgewöhnen!
Diese Zeit war echt der Hammer!
Wehgeklag und Katzenjammer.
Doch man musste es verstehen,
schließlich wollte Albert gehen.
„Warum tut er uns das an?“
Keiner es verstehen kann.
Bombenfest stand sein Entschluss,
dass er bei sich was Àndern muss.
Die letzten Proben – welch ein Graus;
was sahen wir geknickt doch aus.
Der letzte Auftritt – ja er kam;
„The Irish Blessing“ uns dann jede Fassung nahm.

Wie soll es mit uns weiter gehn?
Gibt es den Chor noch mal zu sehn?
Wir alle wollten weiter singen!
Unsre Stimmen sollten klingen!
So hat dann jeder nachgedacht
- der Kampfgeist war in uns erwacht.
Nein, wir wollten uns nicht geschlagen geben;
der Gospelchor – der sollte leben!
Wie die Bienen mit Gebrumm
hörten wir uns alle um.
Ja Chorleiter, die gab es wohl,
doch ihre Terminkalender waren voll.
War’s unser Ruf oder das Flehen?
Der liebe Gott hat’s eingesehen!
Drei Probe-Proben sollt es geben,
hurra, der Gospelchor, er wĂŒrde leben!
Die Aufregung, sie war richtig groß
und das Gezicke ging schon los.
So mancher hatte seinen Favoriten!
„Da könnt ihr mich wohl lange bitten!
FĂ€llt die Wahl nicht fĂŒr ihn aus,
bleib ich in Zukunft stets Zuhaus‘!“
Wie im Kindergarten ging es zu,
lange gab es keine Ruh!
Dann endlich war der Tag gekommen,
wo die Probe-Proben wurden aufgenommen.

Drei Bewerber – ach wie fein,
konnten unterschiedlicher nicht sein.
Vorbereitet – ach egal -
na ihr Lieben, mach mer mal.
Einsingen, vorsingen, allerlei,
war von allem was dabei.
Diskussionen gab’s dann immer,
verließ der/die Neue dann das Zimmer.
So fassten wir dann den Entschluss,
dass man demokratisch wÀhlen muss.
Jutta war mal wieder dran,
brachte eine „Urne“ ran.
Jeder gab sein Stimmchen ab!

Das Ergebnis – wird es knapp?
Ganz eindeutig war es dann,
Johanna KĂ€stner sollte ran.
Jung, dynamisch, schlank und fit,
Obstsalat, das ist ihr Hit.
Mango, Kiwi, Ananas,
ja so macht das Singen richtig Spaß.
Doch wer glaubt nur den letzten Satz,
der ist hier leider fehl am Platz.
Damit die Lieder wirklich sitzen,
mĂŒssen wir jeden Montag schwitzen.
Nivea, Toyota werden besungen,
so schön hatte „die Sonne“ noch nie geklungen.
Dann auch noch singen, schnippen und geh’n,
da bleibt so mancher irritiert steh’n.
Dartpfeile schießen? „Das geht“ wĂ€re gelogen,
dazu sind wir alle zu gut erzogen!
Doch hier auf dem Land darf der Traktor durchstarten,
bei mir muss er immer etwas lÀnger warten.
All diese Übungen haben was gebracht;
und hohe Töne? Das wÀr doch gelacht!
Vieles fÀllt leichter, wir haben mehr Mut
und Norbert erkennt „Der Sopran singt richtig gut!“
Als wir bei Joshua immer lauter soll’n werden,
damit alle Mauern wackeln auf Erden,
da hat der Oli laut gedacht:
„Hat er das nicht mit Trompeten gemacht?“
Ein andermal kommen wir uns wie im MĂ€rchen vor,
Johanna will Geschichten hören in ihrem Ohr.
Dass es auch richtig spannend sei,
wie beim Überraschungsei!
Doch beim ganz leise singen tun wir uns schwer,
beim Gospelchor muss Power her!
Dann klatschen die Zuhörer freudig mit
und sagen „Gospelchor – das ist der Hit!“.
Locker flockig kommt der Gesang bei ihnen an,
wir hÀngen beim Proben oft ganz schön dran.
Die Texte, die sind oft nicht leicht,
ganz schnell ein Fehler sich einschleicht.
Bei Amezaliwa mussten wir lange probieren,
Oli wollte beim Text schon improvisieren.
Doch das lÀsst Johanna nicht zu
und gibt, bis es sitzt, keine Ruh‘.
Auch die Töne mĂŒssen passen,
so manches „GIS“ könnt man echt hassen.
Auf was man alles achten soll!
Der Kopf, der qualmt, ist ĂŒbervoll.
So mancher schon zusammen sackt,
die MĂŒdigkeit uns alle packt.
Johanna lenkt dann schnell dagegen,
bringt uns zurĂŒck auf wacheren Wegen.
Vorn auf der Stuhlkante sollen wir hocken,
so kommt der Gesang nicht mehr ins stocken.

Trotzdem geht auch mal was daneben,
ja damit können wir schon leben!
Doch wenn der Bass Tenor mitsingt,
bequem es ganz gewiss nicht klingt.
Sie wollen lieber tiefer brummen,
wÀhrend Tenor muss höher summen.
Beim Alt geht’s runter und auch rauf,
geteilt wird auch – das ist der Lauf.
Auch wenn’s mal schwer fĂ€llt – es muss sein,
dann klingt ein Song erst richtig fein.
Besonders groß jedoch der Mist,
wenn man nicht bei der Sache ist.
Es gibt halt so viel Zeug zum Ratschen,
stÀndig hat man Lust zum Quatschen.
Es ist offensichtlich bei unserer Meute,
wir haben zusammen sehr viel Freude.
Die Auftritte klappen meist ganz famos,
nur ab und zu geht ein Ton in die Hos‘.
Ist nicht schlimm, wir nehmen es heiter
und singen immer fröhlich weiter.
Man mag uns grad fĂŒr unseren Schwung,
da fĂŒhlt sich jeder wieder jung.
Und unsere Rhythmen gehen ins Ohr,
so liebt man unseren Gospelchor!
Auch die neuen StĂŒcke wurden gut aufgenommen.
Amezaliwa und „The Lord“ sind wirklich im Kommen.
Drum woll’n wir auch weiter was Besonderes singen
und nicht Àhnlich wie der Kirchenchor klingen.
So soll’n unsre Lieder fetzig sein,
ab und zu passt dazwischen was ruhiges mit rein.
Das etwas andere ist beim Gospeln das Schöne
und so klingen freudig dann unsere Töne.


Ein Laienchor sind wir – das geben wir zu.
Nicht alles perfekt? Wir stehen dazu.
Wir sahen deshalb auch nicht ein,
dass zwei Stunden Einsingen mĂŒssen sein.
Verhandelt haben wir dann auf die Schnelle,
geholfen hat es auf alle FĂ€lle.
Doch dann kam uns was spanisch vor,
es klingt noch heut in meinem Ohr.
Nur deutsche Lieder soll’n wir singen,
beim Advent soll’s ruhiger klingen!
Wo kommt das nun wieder her?
daran gewöhnen fÀllt uns schwer.
So kam spontan dann der Entschluss,
dass hier man etwas Àndern muss.
Zwei zogen los zum Pfarrer hin,
nun wissen wir – reden macht Sinn!
Drum sprecht stets aus, was Euch missfÀllt,
Spaß haben ist wichtig auf dieser Welt.
Dann machen am Montag auch weiter stets alle gern mit,
die Teilnehmerzahl ist bei uns echt der Hit.
Doch besonders schön ihr Lieben,
keiner hier ist weg geblieben.
Ganz im Gegenteil, na bitte,
neue gibt’s in unsrer Mitte.
DarĂŒber freuen wir uns sehr,
wenn wir werden immer mehr.

Darum lasst uns weiter zusammen halten
und viele Events mit ausgestalten.
Dann sitzen wir hier noch in 50 Jahr
und singen gemeinsam ein Hallelujah!

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